Handlungsorientierung mit kritischer Distanz zur aktuellen betrieblichen Praxis

Ein neues Beispiel zu den Acht Schritten: Rohre biegen oder wie lange wird eine mehrfach gebogene Kupferröhre? Ein Beispiel nahe am Originalformat, bei dem sowohl das gewählte mathematische Werkzeug wie auch die Spickzettel genau auf die Gebrauchssituation im Betrieb abgestimmt werden. Das Beispiel illustriert darüber hinaus schön, dass Handlungsorientierung nicht zwangsläufig bedeutet, die Lernenden einfach an die bestehende berufliche Realität anzupassen. Die Praxis, auf die hingearbeitet wird muss keineswegs unreflektiert spiegeln, was in Betrieben so üblich ist, sondern kann sich kritisch davon abheben. Gegenüber einer reinen Reflexion hat dann die Handlungskompetenzorientierung noch den Vorteil, dass sie die Lernenden zusätzlich befähigt, die Praxis auch tatsächlich zu verändern.

Lehrerbildung (3)

Die Frage ist, wie man herausfinden kann, was man als Dozent in einem Kurs einer Gruppe von Lehrpersonen erzählen muss, damit dann auch im Alltag der Lernenden dieser Lehrpersonen etwas Positives geschieht.

Für die Lernenden relevante Inhalte festzulegen, ist das eine. Verlassen die Lernenden aber den Schulungskontext und wechseln in den Gebrauchskontext, stehen sie vor neuen Problemen.  Mehr dazu …

Lehrerbildung (2)

Die Frage ist, wie man herausfinden kann, was man als Dozent in einem Kurs einer Gruppe von Lehrpersonen erzählen muss, damit dann auch im Alltag der Lernenden dieser Lehrpersonen etwas Positives geschieht.

Eine Schwierigkeit besteht dabei darin, dass alle der Akteure und Akteurinnen in zwei verschiedenen Kontexten zuhause sind. Lehrpersonen und Lernende treffen sich in der Schule. Die Lernenden verbringen aber im Rahmen einer dualen Berufsbildung den grössten Teil ihrer Zeit im Beruflichen Alltag und grundsätzlich sollte das, was in der Schule geschieht für den Beruflichen Alltag nützlich sein. Dasselbe gilt für Lehrpersonen, welche an einer Weiterbildung teilnehmen oder Dozentinnen und Dozenten, welche sich von Forschern beraten lassen. Mehr dazu …

Lehrerbildung

Die Seite hat einen kleinen Umbau erfahren. Die Schiene ist nun ein Unterkapitel von Lehrerbildung. Der Grund dafür ist, dass ich ein paar Fragen im Zusammenhang mit der Lehrerbildung als Form organisierten Lernens gründlicher angehen möchte. Das Weiterbildungsformat der Schiene ist die Antwort auf einige davon, aber nicht auf alle.

Was mich im Moment umtreibt, ist folgendes: Als Dozent in einer Lehrerbildungsveranstaltung mache 1) ich mit den Teilnehmenden etwas in der Hoffnung, dass 2) sie mit ihren Lernenden etwas machen, das dazu führt, dass 3) die Lernenden in einer zukünftigen Situation ihres Lebens etwas anders und damit besser machen, als wenn die ganze Lehrerbildungsveranstaltung gar nicht stattgefunden hätte.

Und die Frage dazu: Wie kann man sicherstellen, dass diese Hoffnung begründet ist? Ich habe mir vorgenommen, dazu schrittweise ein paar Gedanken zu entwickeln und sie auch schrittweise hier online zu stellen. Bisher gibt es allerdings erst ein bildliche Darstellung des Problems.

Reiche Ernte – drei neue Beispiele zu den Acht Schritten

 

2016 scheint ein gutes Jahr zu werden. Hier gleich drei neue, interessante Beispiele zu den Acht Schritten:

  • Beton bestellen: Wie viel Beton soll im Werk bestellt werden, um das Dach des neuen Clubheims des FC Stammheim zu betonieren?
  • Randumfang für Velocomputer: Wie bestimmt man den exakten Randumfang, so dass der Velocomputer richtig eingestellt ist?
  • Sanft abbremsen: Wie kann man einen Roboter so programmieren, dass der vor einer Wand sanft abbremst?