{"id":547,"date":"2013-02-03T10:58:04","date_gmt":"2013-02-03T09:58:04","guid":{"rendered":"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=547"},"modified":"2013-02-08T18:54:58","modified_gmt":"2013-02-08T17:54:58","slug":"konsequenzen-fur-das-lernen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/iml2\/konsequenzen-fur-das-lernen\/","title":{"rendered":"Konsequenzen f\u00fcr das Lernen"},"content":{"rendered":"<p>Nimmt man das IML 2 ernst, dann ergeben sich daraus verschiedene Konsequenzen f\u00fcr das Lehren wie das Lernen. Hier eine Zusammenstellung aus der Sicht des Lernens.<\/p>\n<div>\n<h2>Das Ged\u00e4chtnis erinnert Situationen und nicht kontextfreie Konzepte<\/h2>\n<p>Auch abstrakte Konzepte, Theorien etc. sind im Ged\u00e4chtnis in <a title=\"Situatives System\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=453\">situativen Erinnerungen<\/a> verankert. Man <a title=\"Handeln ohne ausreichende Erfahrung\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=482\">erinnert sich an sie<\/a>, wenn man sich an die Situationen erinnert, in denen man sie gelernt bzw. gebraucht hat.<\/p>\n<p>Ob man sich an eine Situation erinnert, h\u00e4ngt davon ab, wie \u00e4hnlich diese Situation der aktuellen Situation ist. Damit man sich also an das Gelernte in einer spezifischen Situation (Pr\u00fcfung, praktische Anwendung, \u2026) erinnert, muss die Lernsituation der Anwendungssituation gen\u00fcgend \u00e4hnlich sein. Will man sicher sein, dass man auf ein bestimmtes Wissen aus vielen Situationen heraus zugreifen kann, muss man es \u00fcbungshalber in m\u00f6glichst verschiedenartigen Situationen einsetzen.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<h2>Abstrakte Konzepte versteht man am besten als Antworten auf konkrete Probleme<\/h2>\n<p>Theorien, Modell, Konzepte etc. werden im Ged\u00e4chtnis als Werkzeuge gespeichert, welche in ganz <a title=\"Handeln auf Grund ausreichender Erfahrung\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=476\">bestimmten Situationen<\/a> n\u00fctzlich sind. Zudem sind alle Theorien etc. tats\u00e4chlich als Antworten auf bestimmte Fragen entstanden.<\/p>\n<p>Am besten lernt man deshalb, wenn man <a title=\"Das Zusammenspiel von Instruktion und Erfahrung\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=515\">Erfahrungen und Instruktion kombiniert<\/a>, wenn man <a title=\"Neue Verfahren ein\u00fcben\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=519\">im Wechsel<\/a> Probleme l\u00f6st, zu deren Bew\u00e4ltigung eine Theorie etc. als Werkzeug gedacht ist, und nachliest oder sich erkl\u00e4ren l\u00e4sst, wie die Theorie etc. genau gemeint ist.<\/p>\n<p>Manche Theorien, Modell etc. beziehen sich auf Probleme, die fr\u00fcher einmal aktuell waren \u2013 manchmal vor hunderten von Jahren. Diese versteht man am besten, wenn man sich in jene Zeit und jene Probleme zur\u00fcckdenkt.<\/p>\n<\/div>\n<h2>Neues Wissen wird nicht automatisch handlungswirksam<\/h2>\n<p>Damit neues Wissen handlungswirksam wird, sind einige Schritte notwendig. Existiert das Wissen erst im deklarativen System (als Idee, als Konzept, als Rezept) m\u00fcssen zuerst im situativen System Erfahrungen mit dem Einsatz dieses Wissen gesammelt werden, (z.B. <a title=\"Neue Verfahren ein\u00fcben\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=519\">Verfahren ein\u00fcben<\/a>).<\/p>\n<p>Und existieren solche Erfahrungen, m\u00fcssen diese sich erst noch gegen <a title=\"Alte Gewohnheiten loswerden\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=528\">alte Erfahrungen, alte Gewohnheiten durchsetzen<\/a>, bis sich neue Gewohnheiten ausbilden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nimmt man das IML 2 ernst, dann ergeben sich daraus verschiedene Konsequenzen f\u00fcr das Lehren wie das Lernen. Hier eine Zusammenstellung aus der Sicht des Lernens. 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