{"id":528,"date":"2013-02-03T10:33:48","date_gmt":"2013-02-03T09:33:48","guid":{"rendered":"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=528"},"modified":"2013-02-08T18:57:06","modified_gmt":"2013-02-08T17:57:06","slug":"alte-gewohnheiten-loswerden","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/iml2\/wissen-aufbauen\/lernwege\/alte-gewohnheiten-loswerden\/","title":{"rendered":"Alte Gewohnheiten loswerden"},"content":{"rendered":"<p>Eine Gewohnheit ist eine gut eingeschliffene Reaktion des situativen Systems auf eine bestimmte Anwendungssituation.<\/p>\n<p>Damit einen neue Gewohnheit eine alte Gewohnheit ersetzen kann, ist in erster Linie einmal notwendig, dass neue, positive Erfahrungen mit\u00a0einem neuen Vorgehen\/Verhalten existieren (vgl. Verfahren ein\u00fcben).<\/p>\n<p>Damit der Wechsel von der alten Gewohnheit zur neuen aber auch tats\u00e4chlich erfolgt, ist zudem notwendig, dass neu in der Anwendungssituation auch die neuen Erfahrungen erinnert werden. Dies ist keinesfalls selbstverst\u00e4ndlich.\u00a0Die alten Erfahrungen verschwinden nicht einfach, sondern haben die Tendenz sich immer wieder in den Vordergrund zu dr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Voraussetzung daf\u00fcr, dass sich das \u00e4ndert, sind zwei Dinge:<\/p>\n<p><strong>In der Anwendungssituation m\u00fcssen die neuen Erinnerungen auch tats\u00e4chlich erinnert werde.<\/strong><\/p>\n<p>Das bedeutet im Wesentlichen, dass die Anwendungssituation und die neuen Erinnerungen als \u00e4hnlich genug wahrgenommen werden m\u00fcssen. Dies ist umso eher der Fall, je \u00e4hnlicher sich die Anwendungssituation und die Lernsituation sind, in der die neuen Erinnerungen entstanden.<\/p>\n<p><strong>Die neuen Erinnerungen m\u00fcssen sich gegen\u00fcber den alten, bisher wirksamen Erinnerungen durchsetzen.<\/strong><\/p>\n<p>Entscheidend ist hier, wie belastend die Anwendungssituation erlebt wird. Ist die Belastung gross, dann wird auf Grund der ersten Erinnerung, die sich aufdr\u00e4ngt, gehandelt. Und dies wird eine &#8222;alte&#8220; Erinnerung sein. Ist die Belastung hingegen klein, steigt die Chance, dass auch andere, etwas schw\u00e4chere Erinnerungen sich ebenfalls bemerkbar machen k\u00f6nnen. Als Belastung k\u00f6nnen ein hoher Handlungsdruck aber auch emotionale Belastungen wie Angst etc. wirken.<\/p>\n<p>Damit sich trotz Belastung nicht einfach die alte Reaktion durchsetzt, kann man Unterbrechungen in den Handlungsfluss einbauen, welche den automatischen Ablauf der alten Reaktion stoppen und damit der neuen Reaktion eine Chance geben. Solche Unterbrechungen lassen sich auf verschiedene Arten herbeif\u00fchren:<\/p>\n<p><strong>Unterbrecherhandlung:<\/strong> Man nimmt sich vor, nicht sofort zu reagieren, sondern zuerst eine andere Handlung auszuf\u00fchren, die keinen Bezug zur eigentlichen Aufgabe hat. Klassisches Beispiel: Zuerst auf Zehn z\u00e4hlen.<\/p>\n<p><strong>Stolperstein:<\/strong> Man baut in die Umgebung, in der die Anwendungssituation auftritt, ein Hindernis ein, welches den ungest\u00f6rten Ablauf der alte Reaktion verhindert. Klassisches Beispiel: Knoten im Taschentuch.<\/p>\n<p><a title=\"Initiates file download\" href=\"http:\/\/www.hrkll.ch\/typo\/fileadmin\/Texte\/ILM_2\/Alte_Gewohnheiten.pdf\" target=\"page\">Etwas ausf\u00fchrlicher<\/a> als pdf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Gewohnheit ist eine gut eingeschliffene Reaktion des situativen Systems auf eine bestimmte Anwendungssituation. Damit einen neue Gewohnheit eine alte Gewohnheit ersetzen kann, ist in erster Linie einmal notwendig, dass neue, positive Erfahrungen mit\u00a0einem neuen Vorgehen\/Verhalten existieren (vgl. Verfahren ein\u00fcben). &hellip; <a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/iml2\/wissen-aufbauen\/lernwege\/alte-gewohnheiten-loswerden\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"parent":510,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"sidebar-page.php","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-528","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/528","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=528"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/528\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/510"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=528"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}