{"id":4941,"date":"2023-05-15T20:58:50","date_gmt":"2023-05-15T19:58:50","guid":{"rendered":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=4941"},"modified":"2023-07-18T13:01:29","modified_gmt":"2023-07-18T12:01:29","slug":"den-eigenen-augen-trauen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/denkwerzeuge\/den-eigenen-augen-trauen\/","title":{"rendered":"Den eigenen Augen trauen?"},"content":{"rendered":"<p>Anstatt uns auf <a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/denkwerzeuge\/expertinnen\/\">Expert:innen abzust\u00fctzen<\/a>, k\u00f6nnten wir versucht sein, uns auf das zu verlassen, was wir selbst sehen.<\/p>\n<p>In bestimmten Situationen ist das eine gute Idee. Wenn ich sehe, dass da ein Stuhl steht, kann ich mich typischerweise getrost darauf setzen. Und wenn ich dabei sehe, dass auf dem Stuhl eine Tafel Schokolade liegt, dann r\u00e4ume ich sie besser vorher weg, damit sie nicht zerdr\u00fcckt wird. Und wenn ich dabei Lust auf Schokolade habe, kann ich ein St\u00fcck abbeissen, es sei denn, ein Witzbold hat mir eine Scherztafel aus Holz untergejubelt.<\/p>\n<p>Es gibt Bereiche, da funktioniert unsere Wahrnehmung wirklich gut und verl\u00e4sslich, da haben wir keinen Bedarf an Experten. Das ist aber nicht \u00fcberall so. Nehmen wir das Beispiel der<a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/denkwerzeuge\/wahrheit\/#Fall3\"> <em>Flach- <\/em>bzw. <em>Rund-Erde<\/em><\/a> und stellen uns vor, dass durch einen magischen Eingriff die Erde immer wieder zwischen flach und rund hin und her wechselt: An Werktagen ist sie rund und am Wochenende flach. K\u00f6nnten wir entscheiden, ob Werktag ist oder Wochenende, wenn wir morgens aus dem Fenster schauen? Nein! Vor unserem Fenster w\u00fcrde Tag f\u00fcr Tag alles genau gleich aussehen. Die Erdkr\u00fcmmung ist im <em>Rund-Erde-Modell<\/em> so gering, dass wir sie unter normalen Umst\u00e4nden mit blossen Augen nicht erkennen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Um uns \u00fcber die Grenzen der Bereiche klar zu werden, innerhalb derer wir uns auf unsere Wahrnehmung verlassen k\u00f6nnen, lohnt es sich, sich kurz zu vergegenw\u00e4rtigen, wie unsere Wahrnehmung funktioniert und warum sie funktioniert. Unser Gehirn, wo viele \u201eInputs\u201c aus unseren Sinnesorganen zusammenlaufen und wo viele \u201eOutputs\u201c \u2013 das was wir tun oder reden \u2013 ausgel\u00f6st werden, sitzt buchst\u00e4blich im Dunkeln. Es bekommt nie einen Stuhl, eine Tafel Schokolade oder einen Sonnenuntergang zu Gesicht. Das einzige, was beim Gehirn ankommt, sind Nervenimpulse.<\/p>\n<p>Das dreidimensionale Bild des Stuhls, das wir ganz lebhaft vor uns sehen, ist eine Erfindung des Gehirns, wobei diese Erfindung mit dem abgeglichen wird, was das Gehirn den st\u00e4ndig eintreffenden Nervenimpulsen entnehmen kann. Einige Forscher bezeichnen das als \u201ekontrollierte Halluzination\u201c. <a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> Manchmal halluziniert das Gehirn auch ohne auf irgendwelche Nervenimpulse R\u00fccksicht zu nehmen, etwa wenn wir tr\u00e4umen oder unter dem Einfluss von Drogen wie LSD oder bei krankhaften St\u00f6rungen.<\/p>\n<p>Aber im Allgemeinen sind diese kontrollierten Halluzinationen n\u00fctzliche Denkwerkzeuge, die ihren Zweck sehr gut erf\u00fcllen. Wenn wir einen Stuhl \u201ekontrolliert halluzinieren\u201c, dann k\u00f6nnen wir uns typischerweise an der Stelle der Welt, an der uns der Stuhl erscheint, auf etwas draufsetzen. Und auch das, was dabei die Nerven melden, die durch die entstehende Ber\u00fchrung gereizt werden, steht nicht im Widerspruch zu dem, was die Sehnerven gemeldet haben und was das Gehirn veranlasst hat, den Stuhl zu halluzinieren.<\/p>\n<p>Dass die kontrollierten Halluzinationen, welche unser Gehirn produziert, so n\u00fctzlich sind, ist eine Folge davon, dass wir nicht \u00fcberleben w\u00fcrden, wenn sie es nicht w\u00e4ren. Von unseren Vorfahren haben nur die \u00fcberlebt und Kinder gehabt, die bspw. eine giftige Spinne an der richtigen Stelle kontrolliert halluziniert haben. Alle, die dort eine essbare Banane sahen, sind typischerweise umgekommen, noch bevor sie alt genug waren, ihre unbrauchbaren Halluzinationen, ihre schlechten Denkwerkzeuge an Nachkommen weiterzugeben. Auf diese Art hat \u00fcber viele Millionen Jahre hinweg das Denkwerkzeug, das wir Wahrnehmung nennen, immer n\u00fctzlichere Formen angenommen, bis es so gut funktionierte, dass wir nun mit offenen Augen eine \u00e4usserst verl\u00e4ssliche Vorstellung der Welt um uns herum \u201ehalluzinieren\u201c.<\/p>\n<p>Aber perfekt ist dieses Werkzeug nicht. Es gibt offensichtliche Grenzen, wie etwa die, dass wir nicht wie die Flederm\u00e4use die Nervenimpulse, die vom Ohr her kommen, nutzen k\u00f6nnen, um im Dunkeln eine dreidimensionale kontrollierte Halluzination unserer Umgebung zu produzieren. Oder wir k\u00f6nnen nicht wie bspw. Meisen oder Amseln ultraviolette Lichtanteile dazu nutzen, um kontrolliert ein differenzierteres Bild eines gr\u00fcnen Bl\u00e4tterwirrwarrs zu halluzinieren.<\/p>\n<p>Neben diesen offensichtlichen Grenzen, die \u201ehardwarebedingt\u201c sind \u2013 wir haben einfach keine Rezeptoren, die auf ultraviolettes Licht reagieren \u2013 gibt es aber auch noch andere Grenzen, die weniger offensichtlich sind. Unsere Wahrnehmung hat sich entwickelt, um in einer bestimmten Umgebung \u00fcberleben zu k\u00f6nnen. Nur Halluzinationen, welche genau in diesem Zusammenhang gef\u00e4hrlich waren, sind mit der Zeit ausgestorben. Andere konnten unbehelligt weiter bestehen, so lange sie keinen Schaden anrichteten. Wenn wir bspw. einen Gegenstand zuerst an einer bestimmten Stelle der Welt sehen und etwas sp\u00e4ter an einer anderen Stelle, dann halluzinieren wir, dass sich der Gegenstand bewegt hat. Das kann man gut demonstrieren, wenn wir in einem vollst\u00e4ndig dunklen Raum kurz nacheinander zwei Lampen aufleuchten lassen. Sind die Lampen nicht allzu weit auseinander, sehen wir nicht zwei nacheinander aufleuchtende Lampen, sondern eine Lampe, die sich bewegt. Dasselbe geschieht, wenn in einem Trickfilm in zwei aufeinander folgenden Bildern ein Gegenstand leicht verschoben ist. Auch hier sehen wir nicht zwei gegeneinander verschobene Gegenst\u00e4nde, sondern eine Bewegung.<\/p>\n<p>Diese kontrollierte Halluzination von Bewegung ist sehr n\u00fctzlich. So k\u00f6nnen wir bspw. einer herabfallenden Kokosnuss ausweichen oder wir merken, wenn unser zweij\u00e4hriges Enkelkind wieder einmal versucht, pfeilschnell seinen Grosseltern zu entwischen. Ist der Gegenstand die Sonne, dann halluzinieren wir auch da eine Bewegung, wenn sie zuerst von einem Punkt des Himmels herunterscheint und sp\u00e4ter von einem anderen. Wir k\u00f6nnen gar nicht anders, denn so funktioniert die kontrollierte Halluzination, die wir Wahrnehmung nennen. Und da es f\u00fcr das \u00dcberleben im Alltag keine Rolle spielt, ob wir eine bewegte Sonne halluzinieren, gab es auch keinen Druck, der dazu gef\u00fchrt h\u00e4tte, dass diese \u2013 nach dem <em>Rund-Erde-Modell <\/em>falsche \u2013 Halluzination ausstarb. Anders ist es, wenn wir auf einem sich drehenden Karussell stehen und unsere Bewegung sp\u00fcren. Dann halluzinieren wir nicht, dass die Sonne sich blitzschnell um uns dreht, sondern dass sie mehr oder weniger am Ort bleibt und wir immer wieder von ihr weg und zu ihr hin schauen.<\/p>\n<p>Unsere direkte Wahrnehmung ist sehr brauchbar, wenn es um Dinge geht, die wir in die Hand nehmen k\u00f6nnen und die sich \u00e4hnlich schnell bewegen, wie wir selbst. Diese Dinge bilden die Umwelt, in der unsere Vorfahren \u00fcberleben mussten. Unterdessen hat sich die f\u00fcr uns relevante Umwelt aber gewaltig erweitert. Sie umfasst Dinge, die zu klein sind (bspw. Atome) oder zu gross (bspw. Autobahnbr\u00fccken), als dass wir sie in die Hand nehmen k\u00f6nnten. Im atomaren Bereich sind die kontrollierten Halluzinationen, welche unser Hirn zur Verf\u00fcgung stellt, v\u00f6llig unbrauchbar, was jeder Physikstudent und jede Physikstudentin zuerst lernen muss. Und den Bau einer Autobahnbr\u00fccke k\u00f6nnen wir nicht mehr von blossem Auge, sondern nur noch mit Hilfe geeigneter Instrumente \u00fcberwachen.<\/p>\n<p>Ausserhalb eines bestimmten Alltagsbereichs, f\u00fcr den die Evolution brauchbare Denkwerkzeuge hervorgebracht hat, ist deshalb auf unsere direkte Wahrnehmung nicht wirklich Verlass. Dort ben\u00f6tigen wir zus\u00e4tzliche Werkzeuge wie Messger\u00e4te und mathematische Modelle, um die damit verbundenen Anforderungen zu bew\u00e4ltigen. Und in der Regel setzt die Beherrschung solcher nicht angeborenen Denkwerkzeuge einen l\u00e4ngeren Lernprozess voraus, so dass nur entsprechend geschulte Experten sie einsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a name=\"_Toc127130928\"><\/a><strong>Ausserhalb eines bestimmten Alltagsbereichs k\u00f6nnen wir unseren eigenen Augen nicht trauen. Wir brauchen dort erweiterte Denkwerkzeuge. Entweder erlernen wir deren Beherrschung selbst oder wir verlassen uns auf entsprechende Experten.<\/strong><\/p>\n<p>Von den Beispielen, die uns bisher begleitet haben, ist hier vor allem die Entscheidung zwischen dem<a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/denkwerzeuge\/wahrheit\/#Fall3\"> <em>Flach-Erde-Modell<\/em> und dem <em>Rund-Erde-Modell<\/em> <\/a>betroffen. Unsere Wahrnehmung ist einfach nicht daf\u00fcr gemacht, zu sehen, ob sich die Sonne tats\u00e4chlich bewegt oder ob die Erde in unserer Umgebung ganz flach oder ein klein wenig gekr\u00fcmmt ist. Ob unsere Kinder hohes Fieber haben, k\u00f6nnen wir hingegen gut und verl\u00e4sslich wahrnehmen. Schwieriger wird es hingegen bei der Frage, ob sie eine Entwicklungsst\u00f6rung haben (<a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/denkwerzeuge\/#Fall1\">weil sie geimpft wurden<\/a>).<\/p>\n<div style=\"background-color: lavenderblush;\">\n<p><a name=\"_Toc127785085\"><\/a>Fallbeispiel 13: <strong>Schutzmasken<\/strong><\/p>\n<p>Zu Beginn der COVID-19 Pandemie erkl\u00e4rten die schweizerischen Beh\u00f6rden etwas \u00fcberraschend, dass das Tragen von Schutzmasken nutzlos, ja vielleicht sogar gef\u00e4hrlich sei: \u201eSchutzmasken sind sehr wenig wirksam, wenn sie von der allgemeinen Bev\u00f6lkerung getragen werden.\u201c<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> Es bestehe die Gefahr, dass sich die Leute in falscher Sicherheit wiegen.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a> Die WHO selbst vertrat auch diese Haltung.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Diese Aussagen verwirrten mich etwas. Mir schien es offensichtlich, dass ich mit Maske meinen Mitmenschen weniger Viren ins Gesicht blase als ohne. Wenn also die Lage so ernst war, dass man einen Lockdown verordnete, dann sollte man doch jede Massnahme ergreifen, die auch nur ein bisschen die \u00dcbertragungsrate senken konnte.<\/p>\n<p>Ich sagte mir dann aber, dass das Ganze wahrscheinlich wieder einmal komplizierter ist, als es auf den ersten Blick erscheint. Vielleicht werden die Masken falsch eingesetzt eher zu Virenf\u00e4ngern als Virenblocker. Und so entschied ich mich, den Expert:innen zu vertrauen, und hielt mich an das \u201eMaskenverbot\u201c.<\/p>\n<\/div>\n<p>Im diesem Fall h\u00e4tte es viel zu viel Zeit gekostet, mich in all die notwendigen \u00dcberlegungen einzuarbeiten, um mir selbst eine Meinung zu bilden (vgl. Kosten). Nachtr\u00e4glich erwies sich diese Warnung vor den Masken als falsch und die Empfehlung wurde dann auch drei Monate sp\u00e4ter korrigiert. Aber ich denke, es w\u00e4re falsch zu sagen: \u201eIch hatte es mir ja gedacht.\u201c Aufgrund allt\u00e4glicher Beobachtungen und \u00dcberlegungen konnte ich einfach nicht wissen, welche \u00dcberlegungen sinnvoll waren.<\/p>\n<p>Weiter lesen &gt;&gt; <a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/denkwerzeuge\/triangulation\/\">Triangulation<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Seth, A. (2021). Being You: A New Science of Consciousness (Kindle ed.). London: Faber &amp; Faber.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/corona-pandemie-von-der-mangelware-zum-pflicht-accessoire-die-maske?wt_mc_o=srf.share.app.srf-app.unknown\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/corona-pandemie-von-der-mangelware-zum-pflicht-accessoire-die-maske<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/von-der-empfehlung-zur-pflicht-wie-der-bundesrat-zur-maskenpflicht-fand?wt_mc_o=srf.share.app.srf-app.unknown\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/von-der-empfehlung-zur-pflicht-wie-der-bundesrat-zur-maskenpflicht-fand<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> <a href=\"https:\/\/apps.who.int\/iris\/bitstream\/handle\/10665\/331693\/WHO-2019-nCov-IPC_Masks-2020.3-eng.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/apps.who.int\/iris\/bitstream\/handle\/10665\/331693\/WHO-2019-nCov-IPC_Masks-2020.3-eng.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anstatt uns auf Expert:innen abzust\u00fctzen, k\u00f6nnten wir versucht sein, uns auf das zu verlassen, was wir selbst sehen. 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