{"id":469,"date":"2013-02-02T21:21:56","date_gmt":"2013-02-02T20:21:56","guid":{"rendered":"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=469"},"modified":"2013-03-01T15:00:43","modified_gmt":"2013-03-01T14:00:43","slug":"wissen-gebrauchen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/iml2\/wissen-gebrauchen\/","title":{"rendered":"Wissen gebrauchen"},"content":{"rendered":"<div>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.hrkll.ch\/typo\/fileadmin\/bilder\/IML2\/Gebrauchen4.jpg\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border: 0pt none;\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.hrkll.ch\/typo\/fileadmin\/bilder\/IML2\/Gebrauchen4_klein.jpg\" width=\"484\" height=\"312\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>Die Graphik l\u00e4sst sich durch Anklicken vergr\u00f6ssern.<\/em><\/p>\n<p>Wird eine Person mit einer neuen Aufgabe\/Situation konfrontiert, dann setzt sie zur Bew\u00e4ltigung dieser Situation in der Regel mehrere, wenn nicht alle Wissenssysteme ein. Welche Bedeutung dabei die einzelnen Systeme haben, h\u00e4ngt von den Anforderungen ab, welche die Situation stellt, und vom in den einzelnen Systemen vorhandenen Wissen.<\/p>\n<p>Ausgangspunkt ist immer das <a title=\"Situatives System\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=453\">situative System<\/a>. Die neue Situation <strong>erinnert<\/strong> an bereits erlebte Situationen. Was dann geschieht, h\u00e4ngt im Wesentlichen von diesen Erinnerungen ab.<\/p>\n<ol>\n<li>Sind <a title=\"Handeln auf Grund ausreichender Erfahrung\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=476\">gen\u00fcgend brauchbare Erfahrungen vorhanden<\/a>, ist das <a title=\"Situatives System\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=453\">situative System<\/a> tonangebend.\u00a0Die Person <strong>handelt<\/strong> in <strong>Analogie<\/strong> zu dem, was sie in den erinnerten Situationen jeweils gemacht hat. Auf diese Art kann sich die Person sehr flexibel an die verschiedensten Eigenarten der neuen Situation anpassen. Dieser Vorgang l\u00e4uft ohne grosse Anstrengungen und\u00a0ziemlich schnell ab. Oft macht sich die Person dabei gar nicht bewusst, woher ihre &#8222;Intuition&#8220; kommt.<\/li>\n<li>Sind <a title=\"Handeln ohne ausreichende Erfahrung\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=482\">zu wenig brauchbare Erfahrungen vorhanden<\/a>, dann muss die Handlung mittels des <a title=\"Deklaratives System\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=449\">deklarativen Systems<\/a> <strong>geplant<\/strong> werden. Diese Planung ist anstrengend, braucht Zeit, muss immer bewusst ablaufen und kann oft nicht allen Eigenarten der neuen Situation gerecht werden, da die verwendeten deklarativen Wissensst\u00fccke diese nicht erfassen. Entsprechend fehleranf\u00e4llig ist diese Art der &#8222;rationalen Planung&#8220;.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Experten gehen in der Regel nach Variante\u00a0A vor, da sie \u00fcber gen\u00fcgend Erfahrungen verf\u00fcgen (typischerweise 40&#8217;000 und mehr einschl\u00e4gige erinnerte Situationen). Variante\u00a0B ist typisches Anf\u00e4ngerverhalten, da Anf\u00e4ngern\u00a0mangels Erfahrung gar keine andere M\u00f6glichkeit bleibt. &#8222;Anf\u00e4nger&#8220; ist dabei nicht abwertend gemeint. Auch ein Wissenschaftler, der sich auf Neuland vorwagt, ist bez\u00fcglich dieses Neulandes &#8222;Anf\u00e4nger&#8220; und muss daher Variante\u00a0B w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>H\u00e4ufig werden sich Mischformen dieser beiden\u00a0verschiedenen M\u00f6glichkeiten ergeben, da bei ein und derselben Aufgabe\/Situation\u00a0bez\u00fcglich gewisser Aspekte ausreichend Erfahrungen vorhanden sein k\u00f6nnen wogegen bez\u00fcglich anderer Aspekte solche Erfahrungen fehlen. Als\u00a0interessantes Modell daf\u00fcr, wie sich diese Mischung von der Anf\u00e4ngerin zur Expertin verschiebt,\u00a0l\u00e4sst sich\u00a0das <a title=\"Die Stufen von Dreyfus &amp; Dreyfus bzw. Benner im IML 2 interpretiert\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=487\">Stufenmodell von Dreyfus &amp; Dreyfus<\/a> verstehen.<\/p>\n<p>Das deklarative System kann sowohl beim Gebrauch wie beim Aufbau von Wissen verschiedenste Funktionen \u00fcbernehmen, vor allem im <a title=\"Die Funktionen des deklarativen Systems im Zusammenspiel mit dem situativen System\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=492\">Zusammenspiel mit dem situativen System<\/a>. Entsprechend diesen Funktionen kann man beim deklarativen Wissen zwischen <a title=\"Handlungsleitendes und reflexionsleitendes Wissen\" href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=497\">handlungsleitendem und reflexionsleitendem<\/a> Wissen unterschieden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.hrkll.ch\/typo\/clear.gif\" width=\"1\" height=\"15\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p><strong>Texte als pdf (zum Teil noch in der Begrifflichkeit des IML 1)<\/strong><\/p>\n<p><a title=\"Initiates file download\" href=\"http:\/\/www.hrkll.ch\/typo\/fileadmin\/Texte\/ILM\/Benner_und_die_Wissensarten_Skript_2.pdf\" target=\"page\">Benner und die Wissensarten<\/a>: Ein Versuch, das Stufenmodell der Kompetenzentwicklung von Patricia Benner bzw. Dreyfus &amp; Dreyfus mit dem IML zu hinterlegen.<\/p>\n<p><a title=\"Initiates file download\" href=\"http:\/\/www.hrkll.ch\/typo\/fileadmin\/Texte\/ILM_2\/Die_Funktionen_des_Fachwissens.pdf\" target=\"page\">Die Funktionen des Fachwissens<\/a>: Wenn vor allem das situative System handlungsleitend ist, stellt sich die Frage, welche Funktion(en) denn das deklarative System \u00fcbernimmt?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Graphik l\u00e4sst sich durch Anklicken vergr\u00f6ssern. Wird eine Person mit einer neuen Aufgabe\/Situation konfrontiert, dann setzt sie zur Bew\u00e4ltigung dieser Situation in der Regel mehrere, wenn nicht alle Wissenssysteme ein. 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