{"id":44,"date":"2013-01-31T15:11:28","date_gmt":"2013-01-31T14:11:28","guid":{"rendered":"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=44"},"modified":"2023-03-01T12:05:14","modified_gmt":"2023-03-01T11:05:14","slug":"lernen-durch-mitmachen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/lernen-durch-mitmachen\/","title":{"rendered":"Lernen durch Mitmachen (LDM)"},"content":{"rendered":"<p>Als ich vor etwa 20 Jahren diese Website startete, war meine Idee, hier mein Projekt \u201eLernen durch Mitmachen\u201c zu dokumentieren. Viel ist dazu in der Zwischenzeit nicht geschehen, aber das Projekt gibt es immer noch und ab und zu geschieht auch etwas. Ob ich allerdings je auch nur einen Teil des Angedachten umsetzen werde, ist v\u00f6llig offen. Daher: Das Projekt ist \u201eOpen Source\u201c, d.h. wenn jemand auf den Zug aufspringen m\u00f6chte, ist sie oder er herzlich eingeladen.<\/p>\n<h1>Anliegen<\/h1>\n<p>Lernen geschieht in vielen Kontexten. Einer davon ist die praktische Berufsbildung, wo noch Unerfahrene mit erfahrenen Berufsleuten zusammenarbeiten und so allm\u00e4hlich selbst Erfahrene werden. \u201eLernen durch Mitmachen\u201c ist diesem Kontext gewidmet.<\/p>\n<p>Lave und Wenger haben 1991 (Lave &amp; Wenger 1991) mit \u201cLegitimate Peripheral Participation\u201d eine kraftvolle Metapher begr\u00fcndet, die seither die Diskussionen zum Thema Lernen befruchtet hat (beispielsweise Sfard, 1998). Nach meiner Wahrnehmung wurden bisher aber vor allem die im weitesten Sinne sozialen Aspekte des Lernens durch LPP diskutiert. \u201eLernen durch Mitmachen\u201c m\u00f6chte erg\u00e4nzend dazu die kognitive Seite der dabei ablaufenden Lernprozesse untersuchen.<\/p>\n<h1>Methode<\/h1>\n<p><strong>Spielwelt:<\/strong> Lernen durch Mitmachen im beruflichen Kontext ist nicht einfach zu beobachten, da der ganze Prozess sich \u00fcber Jahre erstreckt. Um ein Gef\u00fchl daf\u00fcr zu bekommen, was dabei geschehen k\u00f6nnte, m\u00f6chte ich deshalb zuerst Lernen durch Mitmachen kompakt in einer Spielwelt beobachten. Als Spielwelt werde ich <a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/lernen-durch-mitmachen\/verfolgungs-brettspiele\/\">Verfolgungs-Brettspiele<\/a> einsetzen und bin aktuell dabei, eine geeignete Umgebung daf\u00fcr zu entwickeln.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/lernen-durch-mitmachen\/simulation\/\">Simulation<\/a>:<\/strong> Aber sogar in der kompakten Umgebung einer Spielwelt sind Lernprozesse nicht einfach zu beobachten. Zu vieles geschieht gleichzeitig, sodass die Gefahr gross ist, dass man etwas verpasst, wenn man nicht bereits eine Vorstellung davon hat, wo man hinschauen muss. Als Vorbereitung m\u00f6chte ich deshalb als zweites computersimulierte Lernende entwickeln, die in der Spielwelt als Anf\u00e4nger und Experten funktionieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/lernen-durch-mitmachen\/theoriebildung\/\">Theoriebildung<\/a>:<\/strong> Parallel zu den beiden vorangehenden Punkten geht es darum, das Ganze theoretisch zu fassen. Unter anderem k\u00f6nnen dabei die einen oder anderen \u00dcberlegungen aus dem Bereich der K\u00fcnstlichen Intelligenz n\u00fctzlich sein, insbesondere zum Thema Multi Agent Systems.<\/p>\n<p><strong>Beobachtung in der Spielwelt:<\/strong> Mit diesen Vorbereitungen sollte es dann m\u00f6glich sein, Lernen durch Mitmachen in der Spielwelt zu beobachten. Die Idee ist es, Gruppen so lange miteinander spielen zu lassen, bis alle Mitglieder Expertinnen sind, und dann ein Mitglied der Gruppe durch einen Anf\u00e4nger zu ersetzen.<\/p>\n<p><strong>Beobachtung im Berufsbildungskontext: <\/strong>Auf dem Hintergrund der so gewonnen Einsichten sollte es dann m\u00f6glich sein, Lernen durch Mitmachen gezielt auch im Berufsbildungskotext zu beobachten.<\/p>\n<h1>Aktueller Stand<\/h1>\n<p>Seit M\u00e4rz 2020 (eigentlich seit 2000!): Entwicklung der Spielwelt<\/p>\n<hr \/>\n<p>Lave, J., &amp; Wenger, E. (1991). Situated Learning. Legitimate peripheral participation. Cambridge: Cambridge University Press.<br \/>\nSfard, A. (1998). On two metaphors for learning and the dangers of choosing just one. Educational Researcher, 27(2), 4-13.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich vor etwa 20 Jahren diese Website startete, war meine Idee, hier mein Projekt \u201eLernen durch Mitmachen\u201c zu dokumentieren. 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