{"id":4155,"date":"2019-02-19T10:47:56","date_gmt":"2019-02-19T09:47:56","guid":{"rendered":"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=4155"},"modified":"2019-02-19T13:25:43","modified_gmt":"2019-02-19T12:25:43","slug":"pflanzenbestellung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/vom-kopf-auf-die-fuesse\/didaktisches-grundmodell\/acht-schritte\/beispiele\/pflanzenbestellung\/","title":{"rendered":"Pflanzen Bestellen \u2013 in Acht Schritten"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"http:\/\/www.hrkll.ch\/vom_Kopf_auf_die_Fuesse\/Hintergrund\/Acht%20Schritte\/Pflanzen_Bestellen.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><em>Etwas ausf\u00fchrlicher als pdf<\/em><\/a><\/p>\n<p>Unter der Federf\u00fchrung von <a href=\"http:\/\/www.codoc.ch\/\">Codoc <\/a>wurde Ende 2016 ein Projekt gestartet, um geeignete anwendungsnahe Unterlagen f\u00fcr das Fachrechnen in der Ausbildung der Forstwarte zu entwickeln. 2017 kam als p\u00e4dagogischer Berater Hansruedi Kaiser dazu. In der Folge wurde beschlossen, einmal versuchsweise in verschiedenen Klassen mit verschiedenen Lehrpersonen Unterricht nach dem Modell der\u00a0 <a href=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/?page_id=2414\"><em>Acht Schritte<\/em><\/a> durchzuf\u00fchren und die dabei gemachten Erfahrungen zu dokumentieren und zu reflektieren.<\/p>\n<p>Armin Helbling\u00a0 integriert in seinen Unterricht schon mehrere Jahre Elemente der <em>Acht Schritte<\/em>. F\u00fcr das Projekt hat er nun eine Unterrichtseinheit durchgef\u00fchrt, die vollst\u00e4ndig dem Modell der <em>Acht Schritte<\/em> folgt. Beteiligt waren drei Klassen mit insgesamt 39 Lernende zu Beginn ihres erstens Lehrjahrs in der Ausbildung zum Forstwart.<\/p>\n<p><em>Bilder und Texte in Normalschrift stammen im Folgenden von Armin Helbling. Die kursiven Kommentare sind von Hansruedi Kaiser<\/em><\/p>\n<h1>1. Warten, bis die Lernenden mit der Situation schon Erfahrungen gemacht haben<\/h1>\n<p><strong>Situation:<\/strong> F\u00fcr eine zu bepflanzende Fl\u00e4che muss ein vollst\u00e4ndiger Pflanzvorschlag erstellen werden und es sind die ben\u00f6tigten Pflanzen zu bestellen.<\/p>\n<p>Fr\u00fcher wurde viel mehr gepflanzt. Heute setzt man wann immer m\u00f6glich auf Naturverj\u00fcngung. Sie ist kosteng\u00fcnstiger und \u00f6kologischer (Lokalrasse, besseres Wurzelwerk). Trotz diesen Vorteilen ist eine Pflanzung manchmal die bessere L\u00f6sung. In den meisten Forstbetrieben wird deshalb auch heute noch gepflanzt. Bei einer Umfrage im Schulkreis Goldau gaben mehr als zwei Drittel der Lernenden an, dass Sie bereits Erfahrungen mit Pflanzungen gemacht haben.<\/p>\n<p><strong>Einstiegsaufgabe: <\/strong>Nennen Sie drei wichtige Gr\u00fcnde, warum man auch heute noch Pflanzungen macht und besprechen Sie die Gr\u00fcnde mit Ihrem Sitznachbarn: (Zeit: 5\u2019)<\/p>\n<h2><strong>Antworten der Lernenden:<\/strong><\/h2>\n<p>Erfahrungsgem\u00e4ss finden die Lernenden die folgenden zwei Gr\u00fcnde:<\/p>\n<ul>\n<li>Einbringung von Gastbaumarten (Douglasie, Fichte)<\/li>\n<li>Schnelle Begr\u00fcnung, wenn keine Naturverj\u00fcngung vorhanden ist<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der Besprechung komplettieren wir das mit den Gr\u00fcnden aus dem Berufskundelehrmittel, n\u00e4mlich:<\/p>\n<ul>\n<li>Zeitgewinn im Schutzwald (5 \u2013 10 Jahre)<\/li>\n<li>Pflanzung eines Vorbaus<\/li>\n<li>Einbringung \u00f6kologisch wertvoller Baumarten bzw. Straucharten<\/li>\n<li>Auspflanzung von Fahrspuren<\/li>\n<li>Stabilisierung von H\u00e4ngen bei Rutschungen und Erosion<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Bemerkungen\/Reflexion<\/strong>:<\/h2>\n<ul>\n<li>Ich wollte das neue Rechensystem mit den acht Schritten so rasch wie m\u00f6glich umsetzen. Da ich zum Zeitpunkt der Durchf\u00fchrung kein zweites Lehrjahr unter-richtete, beschloss ich die Umsetzung mit dem ersten Lehrjahr zu machen. Zum Zeitpunkt der Ausf\u00fchrung war Pflanzzeit. Es stellte sich heraus, dass immerhin ca. 1\/3 der Lernenden Erfahrungen mit Pflanzarbeiten hatte.<\/li>\n<li>&#8222;Schw\u00e4che\u201c dieses Lernsystems: Im ersten Lehrjahr gibt es (zu) wenige Arbeiten, wo die Mehrheit der Lernenden gen\u00fcgend Erfahrungen haben.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> Zuk\u00fcnftig werde ich die Rechen\u00fcbung wohl im zweiten Lehrjahr durchf\u00fchren, da dann wohl mehr als die H\u00e4lfte der Lernenden Erfahrungen mit Pflanzungen gemacht hat. Als erster Versuch, das System mit den acht Punkten umzusetzen, war die Aufgabe dennoch geeignet.<\/p>\n<p><em>Grunds\u00e4tzlich ist es sinnvoll, mit der Behandlung einer Situation zuzuwarten, bis m\u00f6glichst viele Lernende damit schon Erfahrungen gemacht haben. Dass dies ganz alle sind, wird selten der Fall sein. Aber wie das Beispiel hier zeigt, kann man schon mit den Acht Schritten arbeiten, wenn mindestens ein Drittel der Lernenden die Situation kennt. Wenn diese dann im Schritt 2 von ihren Erfahrungen erz\u00e4hlen, reicht das typischerweise aus, damit sich die restlichen Lernenden ein Bild machen k\u00f6nnen. So gesehen scheint es m\u00f6glich, die Behandlung dieser Situation bereits im ersten Lehrjahr durchzuf\u00fchren. F\u00fcr Schritt 8 ist es dann aber sinnvoll, wenn m\u00f6glichst alle Lernende die Gelegenheit haben, das Gelernte im Betrieb zu gebrauchen. Und dies d\u00fcrfte im zweiten Lehrjahr dann eher der Fall sein.\u00a0<\/em><\/p>\n<h1>2 Die Lernenden schildern ihre Erfahrungen<\/h1>\n<h2><strong>Aufgabe<\/strong><\/h2>\n<p>\u00dcberlegen Sie, welche Erfahrungen Sie bisher mit Pflanzungen gemacht haben. Stellen Sie Ihre Erfahrungen der Klasse vor und schreiben Sie ein Stichwort dazu an die Wandtafel.<\/p>\n<h2><strong>Die Antworten der Lernenden<\/strong><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-4169 aligncenter\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Erfahrungen_Pflanzungen.jpg\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Erfahrungen_Pflanzungen.jpg 460w, https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Erfahrungen_Pflanzungen-300x219.jpg 300w, https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Erfahrungen_Pflanzungen-411x300.jpg 411w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><\/p>\n<p>Abbildung 3: Die Stichworte der Lernenden zu ihren Erfahrungen mit Pflanzungen<\/p>\n<h2><strong>Bemerkungen\/Reflexion<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Die Erfahrungen wurden wie vorgesehen an der Wandtafel notiert.<\/li>\n<li>Beim Aufschreiben an der Wandtafel schilderten die Lernenden ihre Erfahrungen.<\/li>\n<li>Den Schritt zwei erachte ich als sehr wichtig. Die anderen Sch\u00fcler erhalten bereits ein Bild aufgrund der geschilderten Erfahrungen der Kollegen. Des Weiteren zeigen die Geschichten der Mitsch\u00fcler auf, dass das Thema praxisrelevant ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> Der Ablauf (Wandtafel) hat sich bei allen drei Klassen bew\u00e4hrt.<\/p>\n<h1>3 Die Lernenden l\u00f6sen eine mittelschwere Aufgabe<\/h1>\n<p><a name=\"_Toc510686284\"><\/a><strong>Aufgabe<\/strong>: \u201eAufforstung\u201c der Wiese hinter dem Sportplatz<\/p>\n<p><strong>Administratives:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul>\n<li>Bilden Sie Teams von 3 \u2013 4 Personen nach Anweisungen des Lehrers und l\u00f6sen Sie die Aufgabe gemeinsam.<\/li>\n<li>Einige Sch\u00fcler haben bereits praktische Erfahrungen mit Pflanzungen. L\u00f6sen Sie die Aufgabe gest\u00fctzt auf Ihre Erfahrungen.<\/li>\n<li>Die L\u00f6sungen der Gruppen werden der Klasse vorgestellt und besprochen. Es wird eine saubere L\u00f6sung erwartet. Nehmen Sie f\u00fcr die Berechnungen ein Zusatzblatt.<\/li>\n<li>Aufgabenverteilung:\n<ul>\n<li style=\"text-align: left;\">Gruppenchef:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lernender, der am n\u00e4chsten zum Fenster sitzt<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Schreiber:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lernender, der am n\u00e4chsten zur Wand sitzt<\/li>\n<li style=\"text-align: left;\">Pr\u00e4sentator:\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Lernender, der sich am meisten \u201egeschont\u201c hat<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li>Zeit: 30 Minuten<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Sachverhalt: <\/strong>Wenn Sie aus dem Klassenzimmer S 222 \u00fcber den Sportplatz schauen, sehen Sie zwischen dem Sportplatz und dem Wald eine Wiese. Diese ist umst\u00e4ndlich zu pflegen. Aus diesem Grund und als L\u00e4rmschutz vor der dahinterliegenden Autobahn wurde beschlossen, die Fl\u00e4chen aufzuforsten. Als Baumart wurde die Fichte bestimmt. Als immergr\u00fcner Nadelbaum sch\u00fctzt sie auch im Winter vor L\u00e4rm. Sie werden beauftragt, die Fl\u00e4che anzusehen und die Pflanzbestellung zu machen. [Fl\u00e4che mit der Klasse nach dem Lesen des Textes anschauen gehen. Zeit: ca. 15 Minuten.]<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4171 aligncenter\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Pflanzflaeche_BBZG.jpg\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"336\" srcset=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Pflanzflaeche_BBZG.jpg 460w, https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Pflanzflaeche_BBZG-300x219.jpg 300w, https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Pflanzflaeche_BBZG-411x300.jpg 411w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><\/p>\n<p><strong>Resultat:<\/strong> Notieren Sie alle Angaben, die n\u00f6tig sind, um die Fl\u00e4che zu bepflanzen.<\/p>\n<h2><strong>Bemerkungen\/Reflexion<\/strong><\/h2>\n<p>Die Gruppenbildung habe ich so vorgenommen, dass es in jeder Gruppe mindestens eine Person hatte, die bereits Erfahrungen mit Pflanzungen gemacht hat (siehe oben: \u201eGruppenbildung nach Anweisung des Lehrers\u201c)<\/p>\n<p>In der Aufgabe war nicht unbedingt vorgesehen, dass wir auf die Pflanzfl\u00e4che gehen. Da mir die Sch\u00fcler zuerst \u00fcberfordert schienen, habe ich beim ersten Mal spontan entschieden auf die Fl\u00e4che zu gehen. Einige haben die Gelegenheit genutzt, die Fl\u00e4che mit Schrittmass auszumessen<\/p>\n<p>Nach ca. 15 Minuten auf der Fl\u00e4che, ging es nach drinnen. Dort wurde intensiv gearbeitet<\/p>\n<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n<p>Es ist aufgefallen, dass nur wenige Lernende draussen \u201erumbl\u00f6delten\u201c. Man merkte, dass die Sch\u00fcler diese Aufgabe als praxisrelevant wahrnahmen und sie darum auch l\u00f6sen wollten. Im Klassenzimmer wurde dann intensiv gearbeitet.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich als Lehrer ist es manchmal schwierig, die Sch\u00fcler arbeiten zu lassen ohne ihnen zu helfen. Es f\u00e4llt auf, dass die Lernenden oft sehr unsicher sind. Wenn mich die Sch\u00fcler fragen, gebe ich soweit Unterst\u00fctzung, dass ich sie motiviere zu ihren Resultaten zu stehen oder einmal einen Hinweis gebe, wenn ein grober Denkfehler vorhanden ist.<\/p>\n<p>Die Sch\u00fcler hatten deutlich l\u00e4nger an der Arbeit, als ich gedacht habe und vor allem viel l\u00e4nger, als es bei Frontalunterricht gedauert h\u00e4tte. Dennoch bin ich \u00fcberzeugt, dass sich der Zeiteinsatz lohnt, da es sich um echte Lernzeit gehandelt hat.<\/p>\n<p><em>Gerade wenn, wie in diesem Fall, noch relativ wenig Lernende direkte Erfahrungen mit der Situation gemacht haben, ist es sicher hilfreich, wenn man die Aufgabe f\u00fcr Schritt 3 so w\u00e4hlt, dass die Lernenden konkret etwas in die Hand nehmen oder etwas besichtigen k\u00f6nnen. Die Zeit ist gut investiert, denn je intensiver sich die Lernenden in die Situation hineinversetzen k\u00f6nnen, umso eher steht ihnen das Gelernte dann im Betrieb auch zur Verf\u00fcgung.<\/em><\/p>\n<h1>4 Gemeinsam die L\u00f6sungen der Lernenden kritisch besprechen<\/h1>\n<h2><strong>Notizen zu den L\u00f6sungen der anderen Gruppen<\/strong><\/h2>\n<p>H\u00f6ren Sie sich die L\u00f6sungen Ihrer Kollegen kritisch an. Ist die L\u00f6sung in der Praxis umsetzbar oder fehlt etwas? Stellen Sie Fragen.<\/p>\n<h2><strong>Musterl\u00f6sung<\/strong><\/h2>\n<p>Die Aufgabe l\u00e4sst sich verschieden l\u00f6sen. Je nach Art der Fl\u00e4chenberechnung, Pflanzabstandes und der bestellten Pflanzgr\u00f6sse k\u00f6nnen die L\u00f6sungen anders ausfallen und trotzdem richtig sein. \u00dcbernehmen Sie eine passende L\u00f6sung.<\/p>\n<h2><strong>Die Resultate der Gruppen<\/strong><\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4173 aligncenter\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Gruppenresualtate_Pflanzenbedarf.jpg\" alt=\"\" width=\"460\" height=\"278\" srcset=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Gruppenresualtate_Pflanzenbedarf.jpg 460w, https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Gruppenresualtate_Pflanzenbedarf-300x181.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px\" \/><\/p>\n<p>Abbildung 5: Drei Gruppenl\u00f6sungen<\/p>\n<h2><strong>Bemerkungen\/Reflexion<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Die Gruppen stellten ihre Resultate der Klasse vor.<\/li>\n<li>Wie in der Abbildung 5 ersichtlich, unterschieden sich die Resultate deutlich. (Gruppe 1: 338 Pflanzen, Gruppe 2: 79,2 Pflanzen, Gruppe 3: 973 Pflanzen)<\/li>\n<li>Der Grund lag darin, dass es bereits beim Ausmessen der Fl\u00e4che Unterschiede gab, andererseits auch beim Pflanzabstand.<\/li>\n<li>Beides passiert auch in der Praxis, wenn auch nicht im gleichen Ausmass. Eine Pflanzfl\u00e4che im Wald ist selten genau abgegrenzt bzw. die Grenze wird oft durch Str\u00e4ucher oder B\u00e4ume gebildet und somit nicht genau messbar. Die Pflanzabst\u00e4nde sind ebenfalls nicht fix vorgegeben. Fr\u00fcher wurden Pflanzen in geringeren Abst\u00e4nden gepflanzt als heute<\/li>\n<li>Die Sch\u00fcler konnten feststellen, dass in der Praxis verschiedene Resultate \u201erichtig\u201c sein k\u00f6nnen. Die Resultate m\u00fcssen trotzdem nachvollziehbar sein (Fl\u00e4chenberechnung, Pflanzabstand z.B. mit Hinweis auf die Literatur)<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Ohne es so zu wollen, ganz nebenbei konnte mit der Aufgabe gezeigt werden, dass es bei der Pflanzung mehrere richtige L\u00f6sungen gibt, wobei die Streuung bei den Sch\u00fclerl\u00f6sungen zu gross war. Dieser Effekt ist bei Lehreraufgaben praktisch nie vorhanden, da alle Parameter vorgegeben sind.<\/li>\n<li>Die Besprechung der L\u00f6sung braucht wiederum viel Zeit.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Sehr sch\u00f6n, dass bereits hier erlebbar wurde, dass es meist mehr als eine \u201erichtige\u201c L\u00f6sung gibt. Geschieht das nicht schon hier, sollte man unbedingt in den n\u00e4chsten beiden Schritten darauf hinweisen.<\/em><\/p>\n<h1>5\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 Das Werkzeug an realistischem Beispiel modellhaft demonstrieren<\/h1>\n<p><strong>Auftrag:<\/strong> Denken Sie sich als Klasse eine Aufgabe f\u00fcr den Lehrer aus (Skizzen, Text etc.). Schreiben Sie den Auftrag an die Wandtafel. Die Lehrperson wird versuchen, die Aufgabe an der Wandtafel zu l\u00f6sen. Machen Sie Notizen.<\/p>\n<h2><strong>Ablauf<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Lernende erstellten in Vierergruppe eine Lehreraufgabe.<\/li>\n<li>Die Gruppen stellten ihre Aufgaben vor.<\/li>\n<li>Die Klasse w\u00e4hlte aus, welche Aufgabe vom Lehrer zu l\u00f6sen ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4175 aligncenter\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Lehreraufgabe.jpg\" alt=\"\" width=\"341\" height=\"454\" srcset=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Lehreraufgabe.jpg 341w, https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Lehreraufgabe-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px\" \/><\/p>\n<p>Abbildung 7: Die Aufgabe, wie sie der Lehrer verstanden hat<\/p>\n<h2><strong>Was fiel auf<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Sch\u00fcler haben intensiv gearbeitet.<\/li>\n<li>Die Aufgaben der Sch\u00fcler waren zum Teil recht anspruchsvoll. Einige Sch\u00fcler wollten die Pflanzen mit dem Helikopter einfliegen.<\/li>\n<li>Um etwas vorbereitet zu sein, habe ich die Zeit genutzt, einige vorhersehbare Knackn\u00fcsse der Aufgaben bereits (heimlich) zu l\u00f6sen. Ich wusste zum Beispiel nicht, wie teuer ein Heli-Transport sein w\u00fcrde.<\/li>\n<li>Schlussendlich w\u00e4ren alle Aufgaben f\u00fcr mich problemlos l\u00f6sbar gewesen. Es hat sich aber gezeigt, dass die Sch\u00fcler etwas gelenkt werden m\u00fcssen, damit die Aufgaben nicht zu komplex werden (f\u00fcr die Sch\u00fcler).<\/li>\n<li>Eine Aufgabe bestand zum Beispiel darin, eine Fl\u00e4che von 9000 ha nach einem Sturm aufzuforsten und daf\u00fcr die Zeit und die Kosten zu berechnen. Mathematisch ist die Arbeit nicht besonders schwierig, aber die Kosten gehen in die Millionen und ein Viermannteam w\u00e4re das ganze Arbeitsleben am Pflanzen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Ist spannend f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrer.<\/li>\n<li>Die Lehrperson muss etwas steuern, dass die Aufgaben noch sinnvoll sind bzw. verst\u00e4ndlich sind.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Grunds\u00e4tzlich ist es sicher richtig steuernd einzugreifen, damit die Aufgabe nicht so komplex ist, dass in der Lehrerl\u00f6sung die wesentlichen Schritte f\u00fcr die Lernenden gar nicht mehr erkennbar sind. Aufgaben, die mit unrealistischen Werten arbeiten \u2013 wie hier die Aufgabe, bei der ein Viermannteam 9000 ha aufforsten soll &#8211; kann man aber ruhig zulassen. Der Berechnungsvorgang bleibt sich abgesehen davon, dass die Zahlen etwas gross werden, derselbe und kann von den Lernenden ohne weiteres auf Beispiele mit kleineren, realistischeren Zahlen \u00fcbertragen werden. Anhand der unrealistischen Gr\u00f6ssenordnungen erfahren die Lernenden aber einiges dar\u00fcber, was in ihrem Arbeitsbereich m\u00f6glich ist und was nicht.<\/em><\/p>\n<h1>6 Die Lernenden \u00fcben mit selbst erfunden Beispielen<\/h1>\n<h2><strong>Auftrag:<\/strong><\/h2>\n<p>Erstellen Sie auf eine leere A4-Seite eigene Rechenaufgaben zum Thema Pflanzung. Die L\u00f6sungen erstellen Sie auf ein separates A4-Blatt.<\/p>\n<h2><strong>Vorgaben:<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Praxisnahe Rechenaufgabe<\/li>\n<li>Skizzen und Zeichnungen sind erw\u00fcnscht<\/li>\n<li>Die Aufgabe soll f\u00fcr den Ersteller anspruchsvoll sein. Von den Rechenk\u00fcnstlern wird somit eine schwierigere Aufgabe erwartet.<\/li>\n<li>Formell: Maximal eine Seite, Name des Erstellers oben rechts auf dem Blatt<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Folgeauftrag<\/strong><\/h2>\n<p>L\u00f6sen Sie die Aufgaben Ihrer Mitsch\u00fcler.<\/p>\n<h2><strong>Bemerkungen\/Reflexion<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Das System mit den \u00abSch\u00fcleraufgaben\u00bb wende ich seit meiner PH-Zeit an und mache sehr gute Erfahrungen damit. Ich bin ein eigentlicher \u00abFan\u00bb davon.<\/li>\n<li>Ich lasse die Sch\u00fcler jeweils die Rechnungen und die L\u00f6sungen erstellen. Die Rechnungen kopiere ich f\u00fcr die Klasse, die Sch\u00fclerl\u00f6sungen h\u00e4nge ich im Klassenzimmer auf. Erfahrungsgem\u00e4ss sind ein Drittel der L\u00f6sungen fehlerhaft und werden im Verlauf der Arbeiten verbessert. Das Fehlermachen ist bis zu einem gewissen Punkt erw\u00fcnscht, da so Denkfehler aufgedeckt werden. Da die L\u00f6sungen Fehler enthalten k\u00f6nnen, werden die Resultate von den Lernenden auch hinterfragt und nicht einfach so abgeschrieben.<\/li>\n<li>Generell arbeiten die Sch\u00fcler ausgesprochen lange und intensiv, was sie bei Lehreraufgaben nicht tun w\u00fcrden<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4177 aligncenter\" style=\"border: 0pt none;\" src=\"http:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Pool_Bepflanzung.jpg\" alt=\"\" width=\"431\" height=\"539\" srcset=\"https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Pool_Bepflanzung.jpg 431w, https:\/\/hrkll.ch\/WordPress\/wp-content\/uploads\/Pool_Bepflanzung-240x300.jpg 240w\" sizes=\"auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px\" \/><\/p>\n<p>Abbildung 9: Eine von einem Sch\u00fcler entworfene Aufgabe<\/p>\n<ul>\n<li>Das System hat meines Erachtens verschiedene Vorteile:<\/li>\n<li>Erstellen von Aufgaben ist was anderes als L\u00f6sen (kreativer, schwieriger, zeitintensiver).<\/li>\n<li>Sch\u00fcleraufgaben sind oft schwieriger, aber auch spannender als Lehreraufgaben.<\/li>\n<li>Jeder kann in seinem Lerntempo arbeiten.<\/li>\n<li>Abwechslungsreicher als \u201enur\u201c Rechenaufgaben l\u00f6sen.<\/li>\n<li>Als Nachteil sehe ich den grossen Zeitbedarf.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Es ist schon so: Lernen braucht Zeit! Wenn die Lernenden ein, zwei vorgegebene Aufgaben durcharbeiten, haben sie noch lange nicht das notwendige Verst\u00e4ndnis und die notwendige Sicherheit erworben, um das Gelernte auch im Betrieb einzusetzen. Notwendig sind eher zehn oder mehr ganz unterschiedliche Aufgaben.<\/em><\/p>\n<h1>7 Die Lernenden erarbeiten einen Spickzettel<\/h1>\n<p><strong>Auftrag:<\/strong> Erstellen Sie einen Spickzettel. Dieser sollte so gestaltet sein, dass damit in der Lage w\u00e4ren im Betrieb eine Pflanzfl\u00e4che auszumessen, die Pflanzenmenge zu berechnen (mit den richtigen Abst\u00e4nden) und eine Bestellung auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Der Spick darf an der Pr\u00fcfung benutzt werden.<\/strong><\/p>\n<h2><strong>Bemerkungen\/Reflexion<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Der Spickzettel durfte an der Pr\u00fcfung benutzt werden.<\/li>\n<li>Wider erwarten haben die Lernenden recht einfache Spickzettel gemacht. Dennoch f\u00e4llt auf, dass der obige Spick perfekt ausreicht, um Pflanzfl\u00e4chen aller Art zu berechnen. F\u00fcr die Fl\u00e4chenberechnung hat der Lernende nur die Dreieckformel aufgeschrieben. Erfahrungsgem\u00e4ss k\u00f6nnen alle Lernenden Rechtecke rechnen; diese Formel ist somit nicht n\u00f6tig. Falls Parallelogramme oder Trapeze vorkommen, so lassen die sich notfalls in Dreiecke und Rechtecke aufspalten und k\u00f6nnten mit dem vorhandenen Wissen bzw. dem Spick gel\u00f6st werden.<\/li>\n<\/ul>\n<h1>8 Gemeinsam die Anwendung im Betrieb diskutieren<\/h1>\n<p><strong>Auftrag:<\/strong> Zeigen Sie den Spickzettel Ihrem Lehrmeister. Diskutieren Sie im Betrieb \u00fcber die Erfahrungen mit Pflanzungen.<\/p>\n<p>Zeigen Sie Anwendungen aus Ihrem Betrieb. Fotos sind erw\u00fcnscht.<\/p>\n<h2><strong>Bemerkungen\/Reflexion<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>Ob der Spickzettel in der Praxis genutzt wird, stellt sich vor allem im kommenden Fr\u00fchling heraus.<\/li>\n<li>Ich werde die Sch\u00fcler nach den Sportferien motivieren, mit dem Lehrmeister Pflanzfl\u00e4chen zu berechnen und den Spick daf\u00fcr zu nutzen.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Eigentlich ist dieser Schritt der wichtigste Schritt. Alles andere ist Vorbereitung darauf. Typischerweise werden einige Lernende \u00fcberraschende Schwierigkeiten haben, das Gelernte in realen Situationen einzusetzen. Diese Schwierigkeiten gilt es aufzunehmen und zu thematisieren, wenn die Lernenden in die Schule zur\u00fcckkommen und von ihren Erfahrungen erz\u00e4hlen.<\/em><\/p>\n<h1>Zusammenfassung<\/h1>\n<p>Die Pr\u00fcfung wurde \u00fcberdurchschnittlich gut gel\u00f6st. Aufgrund der intensiven Vorarbeit hatte ich ein gutes Resultat erwartet. Im Vergleich zu klassischem Rechenunterricht wurde deutlich mehr Zeit investiert. Ich bin \u00fcberzeugt, dass mit vergleichbarem Zeitaufwand auch mit klassischem Unterricht \u00e4hnliche Noten h\u00e4tten erreicht werden k\u00f6nnen. Genauso \u00fcberzeugt bin ich, dass der langfristige Lernerfolg beim System mit den acht Punkten besser ist. Insbesondere das eigentliche Lernziel, n\u00e4mlich das Schulwissen in die Praxis umsetzen zu k\u00f6nnen, d\u00fcrfte besser erreicht worden sein.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6sste Manko der acht Punkte d\u00fcrfte aber sein, dass die meisten Lernenden Punkt acht wohl nicht umsetzen werden. Ich gehe davon aus, dass nur die wenigsten Lernenden in der Pflanzsaison vom letzten Herbst und vor allem im kommenden Fr\u00fchling entweder gar nicht zu Pflanzungen zugezogen werden oder dann zumindest keine Berechnungen f\u00fcr sie anfallen. Der Spick d\u00fcrfte also nur von den wenigsten Lernenden wirklich genutzt werden.<\/p>\n<p>Um die Berufsbildner diesbez\u00fcglich zu sensibilisieren, habe ich am letzten Lehrmeistertag einen Vortrag \u00fcber das Fachrechnen an unserer Berufsschule gehalten. Meine wichtigste Botschaft an die Berufsbildner lag darin, dass Fachrechnen nicht ausschliesslich an die Berufsschule delegiert werden kann, sondern dass es die praktische Umsetzung im Betrieb ebenso braucht.<\/p>\n<p><em>Die Unterrichtseinheit h\u00e4lt sich sehr eng an das Modell der <\/em>Acht Schritte <em>und illustriert sch\u00f6n, wie auf diese Art intensives Lernen angeregt werden kann<\/em>. <em>Speziell an dieser Umsetzung ist:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Die Lernenden scheinen sich gut in die Situation hineindenken zu k\u00f6nnen. Damit best\u00e4tigt sich die Faustregel zum Schritt 1, dass idealerweise zwar m\u00f6glichst viele Lernende bereits Erfahrungen zur Situation mitbringen sollten, dass aber eine produktive Arbeit bereits m\u00f6glich ist, wenn mindestens ein Drittel der Lernenden die Situation schon erlebt haben und den anderen davon erz\u00e4hlen k\u00f6nnen.<\/em><\/li>\n<li><em>Der Bezug zu realen Situationen und Erlebnissen wird nochmals gef\u00f6rdert, indem die Lernenden bei Schritt 3 die zu bepflanzende Fl\u00e4che besichtigen k\u00f6nnen.<\/em><\/li>\n<li><em>Die von den Sch\u00fclern kreierte Lehreraufgabe erweist sich als \u00e4usserst ergiebig. Sie zeigt auf, dass auch ein Fachmann nicht immer alles weiss, sondern manches nachschlagen muss (Helikopterpreise). Sie illustriert, dass man das grunds\u00e4tzliche Vorgehen auch mit unrealistischen Zahlen f\u00fcr Fl\u00e4chen, Personal etc. durchspielen kann und vermutlich macht es Spass zu sehen, welche gewaltigen Kosten da anfallen w\u00fcrden. Und sie erm\u00f6glicht es im gleichen Zug Erfahrungen damit zu sammeln, was bspw. durch ein Viermannteam erreichbar ist und wo die Grenzen liegen.<\/em><\/li>\n<li><em>Und ganz speziell ausgearbeitet ist der Umgang mit den selbsterfundenen Aufgaben in Schritt 6. Armin arbeitet damit schon seit Jahren und hatte entsprechend Zeit, ein funktionierendes System zu entwickeln. Die Idee, die L\u00f6sungen unkorrigiert und unkommentiert aufh\u00e4ngen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass die Diskussion in der Klasse allf\u00e4llige Fehler ausmerzen wird, ist bestechend.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwas ausf\u00fchrlicher als pdf Unter der Federf\u00fchrung von Codoc wurde Ende 2016 ein Projekt gestartet, um geeignete anwendungsnahe Unterlagen f\u00fcr das Fachrechnen in der Ausbildung der Forstwarte zu entwickeln. 2017 kam als p\u00e4dagogischer Berater Hansruedi Kaiser dazu. 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