Inhalt

Ein Integrierendes Modell des Lernens

In gut 40 Jahren Arbeit ist ein Modell des menschlichen Lernens entstanden und vielfach eingesetzt worden. Es hat sich vor allem als Hintergrundmodell für die Arbeit von Lehrpersonen an Berufsfachschulen bewährt. Diese müssen  in ihrer Arbeit ständig eine Verbindung zwischen den an der Schule vermittelten Inhalten und den Erfahrungen der Lernenden aus den Betrieben herstellen. Konzepte zu unterschiedlichen Wissensarten und deren Zusammenspiel helfen ihnen dabei.

Das Model integriert verschiedenste Strömungen der lerntheoretischen Forschung und Theoriebildung. Eine Herleitung dieses „IML“ gibt es in Buchform. Hier findet man zusätzliches Material, das die Darstellungen im Buch ergänzt.

Eine systematische Darstellung des Modells findet sich unter IML2. IML2 geht in einigen Punkten über das ursprüngliche IML hinaus.

Lehrerbildung

Verschiedene Überlegungen zur Lehrerbildung. Darunter ein durch das IML begündbares Format wirksamer Weiterbildungen sowie Fragen zum Verhältnis zwischen Forscher und Lehrperson.

Situierte Kompetenzen

Situierte Kompetenzen ist ein Versuch, ein Format zu Beschreibung von Ausbildungszielen zu entwickeln, welches konsequent auf den Eigenschaften des IML aufbaut.

Alltagsmathematik

Eine Vielzahl kleiner, ineinander greifender Projekte, bei denen es darum geht, die mathematische Kompetenz verschiedenster Personen im privaten und beruflichen Alltag zu fördern. Auch hier spielt das IML als lerntheoretischer Hintergrund eine wichtige Rolle.

Fachrechnen vom Kopf auf die Füsse gestellt

Ein Handbuch für all diejenigen, welche ihren Unterricht im Fachrechnen an der Berufsfachschule näher mit der betrieblichen Wirklichkeit verzahnen möchten. Zentral ist die Vorstellung der Verankerung von Rechnen/Mathematik in konkreten Handlungssituationen.

Zur Person

Hansruedi Kaiser, Dr. phil.

Lange Zeit arbeitete ich am Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung als Senior Researcher. Unterdessen bin ich pensioniert und habe viel Zeit zum Nachdenken. Ob die Themen, mit denen ich mich jetzt beschäftige, den Weg auf diese Website finden werden, ist noch ungewiss.

Der Grundstock des Wissens, auf dem ich aufbaue, entstand in langjähriger universitärer Forschungs- und Lehrtätigkeit zu den Themen Lernen, Denken und kooperatives Problemlösen. Dem folgten praktische Umsetzungen bei der Entwicklung von Expertensystemen (UBS), bei der Gestaltung computerbasierter Lernmöglichkeiten (Beratung diverser Firmen), im Bereich Mensch-Computer-Interaktion (Lehraufträge an Fachhochschulen und im Rahmen des Nachdiplomstudiums Informatik und Telekommunikation) und bei der Entwicklung flexibler Formen der Lehrerweiterbildung sowie der Gestaltung ganzer Ausbildungsgänge (Departement Berufsbildung des Schweizerisches Rotes Kreuz).

Dabei beschäftigt mich wissenschaftstheoretisch auch immer die Frage: Wie kann ein Forscher gezielt Wissen erarbeiten, das einer Dozentin hilft ihren Lehrerstudenten zu helfen, dass diese in der Lage sind, ihren Lernenden zu helfen handlungswirksames Wissen zu erwerben?

Eine mehr oder weniger komplette Publikationsliste findet sich auf academia.edu